LogicCalc Lernen Preise & Kosten

Leitfaden für Transportplanung und Preisgestaltung in Europa

Erfahre, wie Spedition funktioniert, berechne Lademeter (LDM), Kubikmeter (CBM) und Nutzlast, erstelle Angebote und verstehe wichtige Fachbegriffe.

Einsteiger

Spedition erklärt: Rollen, Frachtführer und Transportmodelle

Spedition bedeutet, einen Transport von der kaufmännischen Vereinbarung bis zur physischen Zustellung zu organisieren. Ein Spediteur kann Kunde, Frachtführer, Kapazität, Dokumente und Ausnahmen koordinieren, ohne den Lkw selbst zu betreiben. Deshalb muss zuerst klar sein, wer die Leistung verkauft, wer wen beauftragt hat und wer die Ware tatsächlich bewegt.

Wie ein Speditionsauftrag tatsächlich aufgebaut ist

Ein Spediteur verbindet den Bedarf des Kunden mit verfügbarer Transportkapazität. Dazu gehören Frachtführer finden, Laderaum einkaufen, Stopps koordinieren, Anweisungen weitergeben, Dokumente kontrollieren, Abweichungen verfolgen und sicherstellen, dass die kaufmännische Vereinbarung zur tatsächlichen Bewegung passt. Ein Transport kann mehrere Firmen umfassen, obwohl der Kunde nur eine Leistung einkauft.

Rollen müssen für jede Sendung neu bestimmt werden. Der Versender gibt die Ware operativ ab, der Empfänger nimmt sie an, der Kunde kauft die Dienstleistung und der ausführende Frachtführer betreibt das Fahrzeug. Je nach Vertrag kann ein Spediteur zusätzlich als vertraglicher Frachtführer auftreten. Rollen können sich überschneiden, dürfen aber nicht aus E-Mail-Signatur oder Firmenname geraten werden.

Praktischer Ablauf in der Spedition

1. Parteien und Vertragskette abbilden

Ausgehend vom Kundenauftrag feststellen, wer den Transport gekauft, den Auftrag erteilt, die Ware versendet, sie empfängt und welche Firma die Transportverpflichtung übernommen hat. Bei Subunternehmern die Kette ausdrücklich dokumentieren, damit Verantwortung, Anweisungen und Zahlungsreferenzen nicht vermischt werden.

2. Ausführenden Frachtführer und Fahrzeugbetreiber bestimmen

Bestätigen, welche Firma den Lkw tatsächlich stellt und gegebenenfalls Fahrer oder Subunternehmerkontakt erfassen. Daten des ausführenden Frachtführers getrennt von der kundenseitigen Vertragspartei führen. Wechselt der Frachtführer nach Buchung, Datensatz aktualisieren und aktuelle Anweisungen erneut übermitteln.

3. FTL, LTL und Sammelgut als Transportmodelle verstehen

FTL bedeutet meist eine für eine Sendungsvereinbarung dedizierte Fahrzeugbewegung; LTL nutzt nur einen Teil der Kapazität; Sammelgut bündelt kleinere Sendungen über ein Konsolidierungsnetz und kann Umschläge im Terminal enthalten. Begriffe werden nicht überall gleich verwendet, deshalb tatsächlichen Lauf, mögliche Umladungen und verkaufte Laufzeit bestätigen.

4. Referenzen, Anweisungen und Freigaben kontrollieren

Kundenauftragsnummer, Sendungsreferenz, Frachtführerbuchung, Lagerreferenz und interne Tournummer getrennt halten. Nur aktuelle operative Anweisungen an den Frachtführer geben und schriftliche Freigaben für Änderungen sichern, die Preis, Route, Fahrzeug, Zeit oder Dokumente betreffen.

5. Durchführung, Übergaben und Dokumentenrücklauf steuern

Beladung, Lauf, Zustellung und Zwischenübergaben mit Zeiten und Abweichungen verfolgen. Nach Zustellung POD oder CMR, Frachtführerbelege und genehmigte Extras derselben Sendung zuordnen, damit die Abrechnung ohne Rätselraten abgeschlossen werden kann.

Beispiel: ein Kunde, ein Spediteur, ein externer Frachtführer

Ein Kunde beauftragt einen Spediteur mit 8 Paletten und 4.500 kg von Wien nach Rotterdam. Der Spediteur verkauft Sammelgut mit einer erwarteten Laufzeit von drei Tagen und vergibt eine Kundenreferenz. Die physische Bewegung übernimmt ein externes Netzwerk: Abholung, Konsolidierung im Hub und Zustellung können mit mehreren Fahrzeugen erfolgen. Der Spediteur trennt Kundenreferenz und Carrier-Buchung, gibt die korrekte Ladereferenz weiter, verfolgt den Hub-Umschlag, dokumentiert einen Tag Verzögerung und liefert am Ende den POD an den Kunden zurück. Der Kunde kaufte eine Speditionsleistung, obwohl mehrere Fahrzeuge beteiligt waren.

Häufige Fehler in der Spedition

  • Annehmen, dass der Auftragssender automatisch der Versender ist
  • Den Spediteur ohne Prüfung als ausführenden Frachtführer bezeichnen
  • FTL/LTL/Sammelgut verwenden, ohne den realen Lauf und Umschläge zu kennen
  • Kundenreferenzen mit Carrier- oder internen Tournummern vermischen
  • Operative Änderungen nur mündlich weitergeben und keine Bestätigung sichern
  • Sendung schließen, bevor POD, CMR oder erforderliche Carrier-Belege korrekt zugeordnet sind
Ladung & Fahrzeuge

LDM, CBM, Nutzlast und Fahrzeugtypen: Kapazitätsplanung erklärt

LDM, CBM und Nutzlast messen unterschiedliche Grenzen einer Sendung, aber keiner dieser Werte allein zeigt, ob ein bestimmter Lkw oder Auflieger geeignet ist. Gute Kapazitätsplanung verbindet Bodenfläche, Volumen, Gewicht, Maße, Stapelbarkeit, Achslastverteilung und Beladezugang.

Kapazität ist ein Problem mit mehreren Grenzen

LDM beschreibt die belegte Ladeflächenlänge, CBM das dreidimensionale Volumen und die Nutzlast das zulässige Frachtgewicht. Diese Werte beantworten verschiedene Fragen. Leichte voluminöse Ware kann zuerst das Raumvolumen ausschöpfen, während dichte Ladung Nutzlast oder Achslasten erreicht, obwohl der Auflieger noch leer aussieht.

Die Fahrzeugwahl bringt weitere Grenzen hinzu. Curtainsider/Tautliner, Koffer, Kühlauflieger, Mega, Flatbed, Solofahrzeug und Transporter unterscheiden sich bei Innenmaßen, Beladezugang und Einsatzzweck. Die Fahrzeugbezeichnung ist nur ein Ausgangspunkt; entscheidend sind reale Spezifikation und Warenanforderungen.

Praktischer Ablauf der Kapazitätsplanung

1. Jede Ladeeinheit beschreiben

Menge, Länge, Breite, Höhe, Bruttogewicht, Stapelbarkeit sowie Lage- und Handhabungsbeschränkungen erfassen. Nicht nur mit Gesamt-CBM beginnen: Probleme entstehen meist auf Ebene einzelner Paletten oder Maschinen.

2. Bodenfläche, Volumen und Gewicht getrennt berechnen

LDM bzw. belegte Bodenfläche für nicht stapelbare Ware, CBM für das Gesamtvolumen und Bruttogewicht für die Nutzlast berechnen. Jeden Wert separat prüfen; ein bestandener Test garantiert die anderen nicht.

3. Maße, Stapelung und Beladezugang prüfen

Prüfen, ob höchste und breiteste Einheiten durch Türen oder Plane und in den Aufbau passen. Klären, ob Heckbeladung reicht, Seitenzugang nötig ist oder Top-Loading, Kran bzw. Flatbed erforderlich sind. Stapelbarkeit nur annehmen, wenn Ware und Vorgaben sie erlauben.

4. Fahrzeugtyp zur Ware passend wählen

Curtainsider/Tautliner für allgemeine Palettenware und Seitenzugang, Koffer für geschlossenen starren Aufbau, Reefer bei Temperaturführung, Mega bei zusätzlicher Innenhöhe, Flatbed für offene oder Kranbeladung und Solo-Lkw/Transporter bei passender Sendungsgröße oder Standortanforderung einsetzen. Reale Fahrzeugdaten immer bestätigen.

5. Nutzlast, Achslasten und operative Grenzen validieren

Auch unterhalb der Gesamtnutzlast kann schlechte Gewichtsverteilung eine Achse überlasten oder einen ungünstigen Schwerpunkt erzeugen. Achslastverteilung, Ladungssicherung, Standort- und Streckenbeschränkungen sowie Sonderhandling vor Disposition prüfen.

Beispiel: 10 nicht stapelbare EUR-Paletten

Zehn EUR-Paletten mit je 1,20 × 0,80 m, nicht stapelbar und je 750 kg, belegen zusammen 9,6 m². Bei einer Referenz-Ladebreite von 2,4 m entspricht das ungefähr 4,0 LDM. Bei 1,60 m Warenhöhe ergeben sich geometrisch 15,36 CBM und insgesamt 7.500 kg. Trotzdem muss man Innenhöhe und -breite, Palettenanordnung, Beladezugang, Nutzlast, Achslastverteilung und Anforderungen des Ladeortes prüfen.

Häufige Fehler bei der Kapazitätsplanung

  • CBM als Beweis verwenden, dass Paletten auf die Ladefläche passen
  • LDM summieren, ohne Einzelmaße und Ausrichtung zu prüfen
  • Von einer allgemeinen Aufliegerbezeichnung auf Innenhöhe oder Türöffnung schließen
  • Stapelung anrechnen, obwohl die Ware nicht sicher stapelbar ist
  • Gesamtnutzlast prüfen, aber Achslastverteilung und Schwerpunkt ignorieren
  • Reefer, Mega oder Flatbed nach Namen auswählen, ohne reale Spezifikation zu bestätigen
Preise & Kosten

Straßengüterverkehr kalkulieren: Kosten, Zuschläge und Marge

Eine belastbare Frachtkalkulation beginnt mit der vollständigen Fahrzeugbewegung, baut daraus eine nachvollziehbare interne Kostenbasis, ergänzt streckenbezogene Zusatzkosten und macht daraus erst danach einen Kundenpreis. Die Methode ist wichtiger als irgendein einzelner Marktwert in €/km.

Was eine Frachtkalkulation wirklich berechnen sollte

Eine Frachtkalkulation ist nicht einfach Entfernung mal Marktpreis. Sie ist eine kaufmännische Entscheidung auf Basis eines operativen Modells: Wie weit bewegt sich das Fahrzeug tatsächlich, welche Kosten entstehen auf dieser Relation, welche Maut- und Fixkosten fallen an, wie viel Zeit bindet der Auftrag, welche Unsicherheiten bestehen und welche Marge soll erzielt werden?

Trenne interne Kosten und Kundenpreis. Die interne Kalkulation beantwortet „Was sollte uns diese Bewegung kosten?“. Der Kundenpreis beantwortet „Zu welchem Preis wollen wir diesen Auftrag unter diesen Bedingungen verkaufen?“. Beide verwenden dieselben Routendaten, sind aber nicht dieselbe Zahl.

Praxisablauf für eine belastbare Frachtkalkulation

1. Gesamte Fahrzeugbewegung definieren

Beginne mit der beladenen Strecke und ergänze Anfahrt zur Beladung, mögliche Leerpositionierung nach der Zustellung und zusätzliche Stopps. Leerkilometer verbrauchen ebenfalls Kraftstoff, Fahrerzeit, Reifen und Fahrzeugkapazität. Wer nur die beladene Kundenstrecke kalkuliert, kann einen scheinbar profitablen Auftrag tatsächlich mit Verlust fahren.

2. Betriebskosten-Untergrenze aufbauen

Wende die relevanten Fahrzeugkosten oder Länder-/Regionalsätze auf die kostenwirksamen Kilometer an. Je nach Modell stecken Kraftstoff, Reifen, Wartung, Abschreibung, Versicherung und Fahrer bereits im internen €/km-Satz. Prüfe deshalb zuerst, was enthalten ist, bevor du Positionen zusätzlich aufschlägst.

3. Maut und feste Streckenkosten ergänzen

Ergänze Maut, Fähren, Tunnel, Parken, Genehmigungen, gebuchte Services, Zusatzstopps und andere bekannte Routenkosten. Trenne Durchlaufkosten von margefähigen Positionen, wenn eure Preispolitik das so vorsieht. Geschätzte Beträge sollten als Schätzung bezeichnet werden und nicht wie eine garantierte Betreiberrechnung aussehen.

4. Kraftstoffzuschlag nur nach vereinbarter Methode

Ein Kraftstoffzuschlag ist ein vertraglicher Anpassungsmechanismus und keine Prozentzahl aus dem Bauchgefühl. Prüfe Basispreis oder Index, Referenzzeitraum, Anpassungsintervall und Formel. Wenn Kraftstoff bereits vollständig im Betriebskostensatz enthalten ist und der Kundenpreis nicht separat aufgeteilt wird, darf derselbe Effekt nicht ein zweites Mal berechnet werden.

5. Zeit- und Wartezeitrisiko bewusst kalkulieren

Fahrzeit, gesetzliche Pausen, Lade- und Entladezeiten und erwartbare Wartezeiten beeinflussen die Wirtschaftlichkeit auch ohne zusätzliche Kilometer. Falls der Vertrag Wartezeit oder Detention erlaubt, müssen Auslöser und Nachweisregeln klar sein. Operativ entstehende Kosten sind nicht automatisch ein abrechenbarer Kundenposten.

6. Aus Kosten einen Verkaufspreis machen

Sobald die erwarteten internen Kosten feststehen, muss klar sein, wie Profitabilität gerechnet wird. Ein Aufschlag wird auf die Kosten addiert; eine Marge wird meist am Verkaufspreis gemessen. Beides ergibt unterschiedliche Werte. Danach fließen Marktsituation, Kapazität, Rückladung, Kundenwert, Zahlungsziel und Risiko in den finalen Preis ein.

7. Annahmen, enthaltene Leistungen und Gültigkeit nennen

Ein gutes Angebot sagt, was im Preis steckt: Strecke, Fahrzeug, Stopps, Mautbehandlung, Kraftstoffzuschlag, freie Wartezeit, Fähre oder andere Extras, Währung und gegebenenfalls Gültigkeitsdauer. Offene Punkte werden als Annahme oder genehmigungspflichtig dokumentiert. Das reduziert spätere Streitigkeiten.

Rechenbeispiel: von internen Kosten zum Kundenpreis

Der Lkw fährt 90 km leer zur Beladung und 840 km beladen; nach der Zustellung liegt er bereits passend für den nächsten Auftrag. Kalkuliert werden daher 930 Kostenkilometer. Bei 0,95 EUR/km ergeben sich 883,50 EUR Betriebskosten. Geschätzte Maut beträgt 210 EUR, ein vertraglicher Kraftstoffausgleich 75 EUR, zusätzlich werden 60 EUR erwartete Zeitkosten und 25 EUR bekannte Fixkosten angesetzt. Erwartete interne Kosten: 1.253,50 EUR. Bei 12% Zielmarge auf den Verkaufspreis ergibt Kosten / 0,88 etwa 1.424,43 EUR; kaufmännisch könnte auf 1.425 EUR gerundet werden. Im Angebot steht, dass Maut und Kraftstoffanpassung enthalten sind, während Detention nach der vereinbarten Freistunde Nachweis und separate Freigabe erfordert.

Häufige Fehler bei Frachtangeboten

  • Nur beladene Kilometer kalkulieren und Anfahrt oder Leerpositionierung vergessen
  • Kraftstoffzuschlag zusätzlich zu einem €/km-Satz berechnen, der denselben Kraftstoffeffekt bereits enthält
  • Maut, Wartezeit, Parken oder andere Extras automatisch als erstattungsfähig behandeln
  • 10% Kostenaufschlag mit 10% Marge auf den Verkaufspreis verwechseln
  • Einen pauschalen €/km-Wert ohne Prüfung von Maut, Land, Fahrzeug oder Zeit verwenden
  • Unsichere Zusatzkosten ohne dokumentierte Annahme im Grundpreis verstecken
  • Vor Prüfung von Ware, Fahrzeug, Stopps oder Sonderhandling anbieten
Begriffe & Rollen

Straßengüterverkehr-Glossar: Wichtige Logistikbegriffe

Ein einsteigerfreundliches Glossar zu Abkürzungen und administrativen Begriffen des europäischen Straßengüterverkehrs, darunter CMR, POD, FTL, LTL, ETA, ETD, ADR, LDM, CBM, MRN und weitere.

Logistikbegriffe nutzen, ohne ihre operative Bedeutung zu verlieren

Eine Abkürzung ist nur dann nützlich, wenn alle dasselbe Ereignis darunter verstehen. CMR und POD stehen für Dokumente bzw. Nachweise, FTL/LTL für die Transportstruktur, LDM/CBM für Kapazität, ADR für Gefahrgut, MRN für Zollvorgänge und ETA/ETD/ATA/ATD für Zeitstatus.

Für die Disposition ist vor allem die Trennung zwischen geplant/geschätzt und tatsächlich wichtig. Eine Prognose darf sich ändern; ein tatsächlicher Zeitstempel beschreibt, was wirklich passiert ist, und sollte nicht still durch eine neue Prognose ersetzt werden.

Praktischer Workflow für Zeitstatus und Begriffe

1. Begriff und Ereignis identifizieren

Nicht bei der Abkürzung stehen bleiben. Kläre, welches Ereignis, Dokument, Kapazitätsmaß oder welche Zollreferenz dahintersteht und wer die Bestätigung liefert.

2. Prognose und Ist-Zeit trennen

ETA und ETD sind Schätzwerte. ATA und ATD sind tatsächliche Ankunfts- und Abfahrtszeiten. Beides getrennt halten, auch wenn die Software die Felder nebeneinander zeigt.

3. Quelle und Zeitstempel erfassen

Fahrermeldung, Telematik, Gate-Check-in oder Kundenbestätigung haben unterschiedliche Aussagekraft. Erfasse die Ist-Zeit und bei Bedarf die Quelle.

4. Prognosen aktualisieren, Historie behalten

Ändert sich ETA wegen Verkehr von 15:30 auf 16:20, wird ETA aktualisiert. Bereits erfasste ATA oder ATD werden nicht überschrieben.

5. Status eindeutig kommunizieren

Schreibe „ETA 16:20“, „ATA 16:12“ oder „ATD 09:10“ statt eines unklaren „Ankunft 16:20“.

Beispiel: Prognose gegen Ist-Zeit

Der Lkw soll den Ladeort gegen 09:00 verlassen. Vor Ladeende lautet ETD 09:15. Tatsächlich fährt er um 09:10 ab: ATD 09:10. Die erste ETA am Empfänger ist 15:30, später wegen Verkehr 16:20. Tatsächlich kommt der Lkw um 16:12 an: ATA 16:12. Der Datensatz behält die ETA-Änderung und die tatsächlichen Meilensteine getrennt.

Häufige Begriffsfehler

  • ETA als garantierten Termin behandeln
  • ETD und ATD gleichsetzen
  • Ist-Zeit mit einer neuen Prognose überschreiben
  • Interne Firmenabkürzung als allgemein gültig ansehen
  • Abkürzung kennen, aber die daraus folgende Handlung nicht verstehen

LogicCalc Learn ist eine operative Lernhilfe und keine Rechts-, Zoll-, Steuer- oder Gefahrgutberatung. Prüfe die Anforderungen der konkreten Sendung vor der Disposition.