Vollständiges LogicCalc öffnen →LDM vs. CBM
LDM und CBM messen unterschiedliche Grenzen: LDM beschreibt belegte Ladelänge auf dem Aufliegerboden, CBM das kubische Ladevolumen. Eine zuverlässige Umrechnung ist ohne Annahmen zu Breite, Höhe und Stapelung nicht möglich.
Kurzübersicht
Eine CBM-zu-LDM-Umrechnung ist nur eine Schätzung, weil nutzbare Aufliegerbreite, beladene Höhe und Raumausnutzung angenommen werden müssen.
Praxisleitfaden
Nutze diese Referenz für eine konkrete Ladefrage und prüfe vor der Disposition anschließend die reale Palette, den Auflieger und die gesetzlichen Fahrzeuggrenzen.
Planungskonventionen wie 0,40 LDM pro EUR-Palette oder 2,4 m Referenzbreite sind nützliche Näherungen, aber keine Garantie für physische Passform, Nutzlast oder Rechtskonformität.
So funktioniert es
Lies zuerst die Definition, wende die gezeigte Planungsbeziehung nur auf passende Ladung oder Ausrüstung an und behandle Bodenfläche, Volumen und Gewicht als getrennte Grenzen.
Wann ist es nützlich?
Nutze LDM für Bodenflächenpreise oder nicht stapelbare Ware und CBM, wenn Volumen die relevante Kapazität ist. Behalte beide Werte, wenn Bodenfläche oder Volumen begrenzen können.
Was vor der Disposition zu prüfen ist
Eine CBM-zu-LDM-Umrechnung ist nur eine Schätzung, weil nutzbare Aufliegerbreite, beladene Höhe und Raumausnutzung angenommen werden müssen.
Rechenbeispiel
Beispiel: 24 CBM ergeben allein keinen LDM-Wert. Bei 2,4 m nutzbarer Breite und 2,0 m angenommener Ladehöhe: 24 ÷ (2,4 × 2,0) = 5,0 LDM.
Häufiger Fehler
Der Hauptfehler ist, CBM und LDM als austauschbare Einheiten zu behandeln. Sie beschreiben unterschiedliche Geometrie und hängen erst mit Ladeannahmen zusammen.
FAQ — LDM vs. CBM
Was sagt mir diese Referenz konkret?
Nutze diese Seite als schnelle Planungsreferenz. Sie fasst einen üblichen Nennwert oder Zusammenhang zusammen, bestätigt aber keine konkrete Palette, keinen Auflieger, kein Fahrzeug und keine Sendung.
Wann ist das in der Transportplanung nützlich?
Wende den Wert nur an, wenn Ladung oder Equipment zu den genannten Annahmen passen. Für eine reale Beladung musst du tatsächliche Abmessungen, Ausrichtung und nutzbaren Raum bestätigen.
Was muss ich vor der Disposition prüfen?
Nein. Nennmaße und Planungsfaktoren können je nach Equipment, Aufbau, Hersteller, Ladeanordnung und Betriebsvorgaben abweichen.
Was ist der häufigste Fehler?
Ein häufiger Fehler ist, einen Referenzwert als garantierte physische Passform oder zulässige Kapazität zu behandeln. Nutze ihn als ersten Check und prüfe danach Fahrzeug und Ladung konkret.
LogicCalc
Fahre in LogicCalc fort, um dieses Ergebnis mit Route, Ladung, Maut, Zeit und Transportkosten zu kombinieren.
Nur Planungshilfe. Fahrzeugspezifikationen, Verträge und rechtliche Anforderungen können abweichen; den konkreten Transport vor der Disposition prüfen.