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Logistik-Wissensbasis

LogicCalc Blog

Praktische Erklärungen für Disponenten, Frachtführer und Logistikteams — mit Fokus auf Entscheidungen, die bei einer realen Transportkalkulation wichtig sind.

Beladung & Kapazität

Was bedeutet LDM in der Logistik?

Ein Lademeter beschreibt den Anteil der Ladefläche über die übliche Innenbreite von 2,40 Metern. Damit lassen sich Paletten und Sondergüter mit einer gemeinsamen Flächeneinheit vergleichen.

Eine Europalette benötigt ungefähr 1,20 × 0,80 ÷ 2,40 = 0,40 LDM. Zehn auf dem Boden geladene Europaletten benötigen daher ungefähr 4,00 LDM, bevor Stapelung oder Layoutkorrekturen berücksichtigt werden.

Bei Sondergütern die tatsächliche Stellfläche verwenden und immer prüfen, ob die geplante Anordnung praktisch beladbar ist.
Fahrerplanung

EU-Lenkzeitplanung verständlich erklärt

Eine einfache EU-Frachtplanung sieht spätestens nach 4,5 Stunden Lenkzeit eine Pause von 45 Minuten vor. Die Pause kann grundsätzlich in 15 Minuten gefolgt von 30 Minuten aufgeteilt werden.

Die tägliche Lenkzeit beträgt normalerweise höchstens 9 Stunden und darf zweimal pro Woche auf 10 Stunden verlängert werden. Wochenlimits, reduzierte Ruhezeiten, Ladezeit, Verkehr und nationale Ausnahmen können den tatsächlichen Ablauf verändern.

LogicCalc liefert eine Planungsschätzung. Der verantwortliche Betrieb muss Tachographendaten, anwendbare Ausnahmen und die vollständige Rechtslage prüfen.
Physik & Sicherheit

Wie die Achslastverteilung funktioniert

Ein Ladungsstück verteilt sein Gewicht abhängig von seiner Position auf die vordere und hintere Auflage. Wird dieselbe Last nach hinten verschoben, steigt der hintere Anteil; wird sie nach vorne verschoben, steigt der vordere Anteil.

LogicCalc verwendet das Hebelprinzip, um diese Verteilung zu schätzen und Positionen hervorzuheben, die zu einer unsicheren oder unpraktischen Balance führen können.

Das Ergebnis ist ein Planungsmodell und ersetzt keine geeichte Achsverwiegung, Fahrzeugunterlagen oder gesetzlichen Beladungsgrenzen.
Frachtwirtschaft

Europäische Frachtkosten sinnvoll kalkulieren

Ein belastbares Angebot beginnt mit der Entfernung je Land und dem hinterlegten Kilometersatz. Danach bilden Kraftstoffzuschlag, Maut, Fähre, Fahrerzeit, Fahrzeugkosten und feste Streckenkosten die internen Kosten.

Der Kundenpreis entsteht erst nach Hinzurechnung der gewünschten Marge und der kaufmännischen Bedingungen. Getrennte Ebenen machen das Angebot leichter nachvollziehbar und prüfbar.

Der Marktpreis kann aufgrund der Nachfrage auf der Relation, der Saison, der Fahrzeugverfügbarkeit, der Dringlichkeit und der Wahrscheinlichkeit einer Rückladung von den berechneten Kosten abweichen.
ESG-Bericht

Lkw-CO₂-Schätzungen verständlich erklärt

LogicCalc schätzt zuerst den Kraftstoffverbrauch anhand der Entfernung, des Fahrzeugprofils und der Gewichtsanpassung. Im aktuellen Modell wird der geschätzte Dieselverbrauch mit 2,64 kg CO₂ pro Liter multipliziert.

Damit lassen sich Routen- und Beladungsszenarien konsistent vergleichen. Die Berechnung enthält jedoch nicht sämtliche Lebenszyklusemissionen und ersetzt keine zertifizierte Methode.

Das Ergebnis sollte als betriebliche Schätzung behandelt werden. Die verwendeten Annahmen sollten in Kunden- oder ESG-Berichten offengelegt werden.
Produktleitfaden

Eine Multi-Stop-Route in LogicCalc erstellen

Mindestens zwei Routenpunkte anlegen, je Stopp Abholung oder Zustellung auswählen, die dort bewegte Ladung hinzufügen und das passende Fahrzeugprofil wählen.

Mit der Telemetrie werden Route, Länderaufteilung, Frachtkosten, Fahrerzeitplan, Ladungsbalance und Emissionen berechnet. Das Ergebnis sollte vor dem PDF-Export geprüft werden.

Gespeicherte Routen verbleiben derzeit im lokalen Browserarchiv. Ein anderer Browser oder ein anderes Gerät zeigt dieses Archiv nicht automatisch an.
Bereit zu kalkulieren statt nur zu lesen? Zurück zum Route Command Center und das vollständige Transportszenario erstellen.
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